Kaminofen Hersteller

Informationen zu vielen führenden Marken Kaminofen Herstellern aus Europa

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Abbrand

Als Abbrand bezeichnet man die durch Feuer entstandene Verbrennung von Feststoffen, die dabei geringer werden. Es gibt drei verschiedene Arten der Verbrennung von Feststoffen, wie z.B. Brennholz, Kohle, etc.
Beim Durchbrand brennt alles auf einmal, durch die Luft, die direkt über den Rost durch das brennbare Material geführt wird.

Beim oberen Abbrand wird die Luft von der Seite zugeführt um die Gasfreisetzung zu bremsen. Diese Verwendung wird bei Kachelöfen eingesetzt.

Mit einer elektrischen Lüftung werden beim unteren Abbrand die Gase nach unten geleitet, damit sie in einem zweiten Raum ausbrennen.

Abgasstutzen

An einem Kaminofen mit richtigem Feuer befindet sich immer ein Abgasstutzen zum Anschluß an die Rauchrohre, damit die Abgase zum Schornstein geleitet werden.
Am besten gleich beim Kaminofen Kauf mitbestellen, da die Suche im Nachhinein oft schwierig ist. Insbesondere wegen der Ofenfarbe und der Anpassung an das Design. Bei einem Kamin, der mit Ethanol betrieben wird ist dies nicht nötig.

Abgastemperatur

Die Gase die über den Schornstein abgeführt werden haben eine bestimmte Temperatur, die bei der Verbrennung entsteht. Diese Temperatur nennt man Abgastemperatur. Vom Schornsteinfeger wird diese gemessen, da Sie nicht zu hoch sein sollte, wegen der Rußablagerung bzw. wegen der Gefahr der Versottung des Schornsteins auch nicht zu niedrig.

Absorber

Als Absorber bezeichnet man die Flächen eines Kollektors der die Energie der Sonne einfängt und in Wärme umwandelt. Absorption ist Aufnahme der Energie der Sonne bzw. deren Strahlung.
Der Begriff wird auch in der Chemie, Physik und Verfahrenstechnik verwendet. Gängige Typen sind Flächen- oder Plattenabsorber, Röhrenabsorber und Luftabsorber. Die Sonnenkollektoren sind meistens schwarz um das Licht der Sonne besser einzufangen.

Absperrvorrichtung (für Abgase)

Eine Absperrvorrichtung ist eine Klappe am Abgasweg/-rohr des Kaminofens, die je nach Temperatur und Betriebsweise des Ofens zu öffnen und schließen ist.

Je nach Wetter und Zug des Schornsteins kann damit die Luftzirkulation gedrosselt bzw. angkurbelt werden. Damit kann die Verbrennung, bzw. Wärmehaltung beeinflusst werden.

Anschluss

Der Anschluss ist in den meisten Fällen problemlos möglich, sollte aber dennoch mit einem Fachmann, wie einem Kaminkehrer besprochen werden. Dinge wie die Schornsteinhöhe, Durchmesser, Länge der Rauchrohre, etc. müssen abgeklärt werden.

Anzünden/ Anzünder

Anzünder sind kleine aus Naturmaterialien hergestellte Päckchen, die das Anzünden eines Kaminfeuers erleichtern. Sie bestehen in der Regel aus Holzfaser, Holzwolle gemischt mit Wachs. Das Anzünden erfolgt so: Der Anzünder sollte auf einem Bett aus Späne und Reisig angezündet werden, darüber kleine, dünne Hölzer stapeln, dann die grösseren Brennholzscheite darüber schlichten. Fertig!

Asche

Die Reste nach der Verbrennung von Festbrennstoffen wie Holz bezeichnet man als Asche. Diese kann noch als Dünger verwendet werden, am Besten aber für Zierpflanzen, da man einen Gehalt von Schwermetallen nicht ausschliessen kann. Ansonsten einfach in der Hausmülltonne entsorgen, natürlich nur erkaltet.

Aschekasten

Die Asche wird normalerweise in einem Aschekasten aufgefangen. Die Menge der Asche ist abhängig, welches Holz oder Kohle verbrannt wird und dessen Trocknungsgrad. Der Aschekasten ist unter dem Rost eingebaut und muss bei den neueren Öfen nur selten geleert werden. Eine Leerung des Kasten ist wegen der Zuluftführung aber dringend anzuraten. Es gibt allerdings einige Modelle, die keinen Aschekasten besitzen, da die Verbrennung fast ohne Rückstände abläuft.

Bauart

Als Bauart bezeichnet man einerseits die verschiedenen Varianten und Modelle eines Gerätes. Die Unterschiede sind hierbei die Farbe, das Material, die Größe und der Hersteller.
Nach DIN 18891 wird zwischen Kaminöfen der Bauart 1 und 2 unterschieden.
Geschlossen betrieben und mit einer selbstschließenden Tür müssen die Geräte der Bauart 1 werden. Mit geöffneter Tür dürfen dagegen die Modelle der Bauart 2 betrieben werden z.B. offener Kamin.

Baumarkt

In einem Baumarkt bekommt man keinen qualitativ hochwertigen Ofen und keine umfassende Beratung. Verkäufer die zu einem so großen Sortiment beraten müssen, können gar nicht so gut informiert sein. Besser sie kaufen in einem Fachhandel wie dem Feuerdepot, dort bekommen sie eine umfassende Beratung, viele Tipps und Tricks und Hinweise was zu beachten ist. Ebenso können sie dort alle Rauchrohre, Mauerfutter, etc. passend für ihren Ofen bekommen, genauso wie einen fachkundigen Anschlussservice.

Betriebszeiten

In Zeitbrand, also zeitlich begrenzt und in Dauerbrand, also zeitlich unbegrenzt, können die Betriebszeiten eines Ofens eingeteilt werden. Diese Zeiten sind nach den Länderverordnungen geregelt.

1. Bundesimmissionsschutzverordung (BImSchV)

Seid dem 22.März 2010 gilt nun die 1.BImSchV. Sie soll eine Neuregelung zur Staubreduzierung schaffen und gilt für alle Gas-, Öl-, Kohle- und Holzheizungen ab 4 kW.

Bioethanol

Der ausschließlich aus Biomasse hergestellte Ethanol wird auch als Bioethanol oder Agraralkohol bezeichnet. Bei der Verbrennung von Bioethanol wird weder Ruß noch Feinstaub ausgestoßen, des Weiteren verbrennt er Geruchsneutral und spendet trotzdem wohlige Wärme. Die Wärmestrahlung, also das Aufheizen des Aufstellraumes gelingt mit Bioethanol leider nicht.

Brenngel

Wie Bioethanol ist auch Brenngel ein Brennstoff für Dekorationskamine, der eine pastöse Konsistenz aufweist. Die Verbrennung erfolgt geruchsneutral, ruß – und feinstaubfrei. Es entstehen nur Stickstoff und Wasserdampf. Ethanolkamine sind kein Ersatz für einen richtigen Kaminofen.

Bodenplatte

Die Bodenplatte, auch Funkenschutzplatte oder Sicherheits-Bodenplatte genannt, besteht meistens aus Glas oder Metall und ist ein MUß bei nicht feuerfestem Fußbodenbelag. Als Standart- Sicherheitsabstände werden die Maße 50 cm vor, 30 cm neben und 20 cm hinter, dem Kaminofen zu Grunde gelegt. Nicht nötig bei einem Fußboden aus Stein oder anderem feuerfestem Material. Im Schadenfall prüft die Versicherungen diese Abstände nach.

Brennholz

Brennholz ist für die Verbrennung und Wärmegewinnung eines Kaminofens von entscheidender Bedeutung. Je nach Brennwert und Trocknungsgrad unterscheiden sich die verschiedenen Holzsorten. Also ist die Qualität des Holzes von entscheidender Bedeutung. In Deutschland kommen Hölzer wie Eiche, Buche, Robinie und Birke, sowie Kiefer und Fichte hauptsächlich zum Einsatz.

Brennwerte: KWh/rm — Killowattstunden/ Raummeter

Eichenholz: 2100 KWh/rm
Buchenholz: 2100 KWh/rm
Robinienholz: 2100 KWh/rm
Ahornholz: 1900 KWh/rm
Birkenholz: 1900 KWh/rm
Ulmenholz: 1900 KWh/rm
Lärchenholz: 1700 KWh/rm

Brennraum und Brennraumauskleidung

Jeder Kaminofen besitzt einen sogenannten Brenn- bzw. Feuerraum in dem das Kaminfeuer entzündet wird. Die Einstellung der richtigen Luftzufuhr ist dafür von großer Bedeutung um eine vollständige Verbrennung zu erreichen. Der Brennraum ist zur Isolierung mit Schamotte oder Vermiculite ausgekleidet. Die Reinigung dieser ist zu vermeiden, da sich der Ruß meist selbst wieder abbrennt und sonst Beschädigungen der Oberfläsche entstehen können.

Brennstoff

Brennstoffe können verschiedene Aggregatzustände aufweisen d.h. fest, flüssig oder gasförmig. Durch die Verbrennung wird die gespeicherte Energie in Wärme umgewandelt. Es gibt Unterschiede z.B. werden Heizstoffe zur Gewinnung von Wärme eingesetzt und Kraftstoffe werden für Motoren benötigt.

Brennwert (Heizwert)

Der Brennwert oder auch Heizwert genannt ist die Menge der gespeicherten Energie in einem Brennstoff. Dieser weicht von Art des Brennmaterials und Holzsorte ab und wird in KWh angegeben.

CE-Kennzeichnung

Sichere Produkte, die für den Endverbraucher bestimmt sind müssen eine CE-Kennzeichnung tragen. Dies gilt für Industrieerzeugnisse nach EU-Recht.

Dauerbrandofen

Ein Kaminofen, der als Alleinheizung zugelassen ist, ist ein Dauerbrandofen. Dieser ist nach EN 13240 zertifiziert. Es gibt einige Öfen, die auch zum Dauerbrand geeignet sind, aber nicht explizit dazu zugelassen.

Die Münchner Verordnung

Die Münchner Verordnung wurde am 30.10.1999 beschlossen und ist ähnlich wie die Regensburger Verordnung aufgebaut. Es gilt ein generelles Verbot mit Aussnahmeregelung. Kamin- und Dauerbrandöfen zur Holz- und Braunkohlebrikettverfeuerung werden mit folgender Abweichungen genehmigungsfähig: CO Gehalt im Abgas maximal 1,5 g/m3 bezogen auf 13% O2.

Aufgrund besonderer geografischer Lagen mancher Wohnorte (Ballungsräume, Talkessel) werden bestimmte Anforderungen an die Abgaswerte von Feuerstellen gestellt. Die Grenzwerte sind hier besonders streng. Der CO-Gehalt der Abgase darf bei der Nennwärmeleistung der Feuerstelle unter den Prüfbedingungen der entsprechenden DIN mit den Prüfbrennstoffen 0,2 Vol.-% bezogen auf 13 % O2 nicht übersteigen.

Die Regensburger Verordnung

Die Regensburger Verordnung wurde am 3. März 1997 von der Stadt Regensburg über die Verbrennung von festen Brennstoffen erlassen. Nach dieser Verordnung, sind das Aufstellen und der Betrieb von Feuerungsanlagen für die Verwendung von Festbrennstoffen generell verboten. Diese Feuerstätten (Kaminöfen und Werkstattöfen) dürfen nur mit einem genehmigten Ausnahmeantrag errichtet werden. Genehmigungsfähig sind nur Öfen, deren festgestellter CO-Wert 0,12 Vol. % / 1,5g/m3 bezogen auf 13% O2 unterschreitet.

Aufgrund besonderer geografischer Lagen mancher Wohnorte (Ballungsräume, Talkessel) werden bestimmte Anforderungen an die Abgaswerte von Feuerstellen gestellt. Die Grenzwerte sind hier besonders streng. Der CO-Gehalt der Abgase darf bei der Nennwärmeleistung der Feuerstelle unter den Prüfbedingungen der entsprechenden DIN mit den Prüfbrennstoffen 0,2 Vol.-% bezogen auf 13 % O2 nicht übersteigen.

DIN PLUS

Hinausragende Qualitäten eines Produktes mit der DIN-Norm, besitzen das DINPlus, also einen expliziten Mehrwert. Diese Produkte mit DINPlus stehen über den gängigen Produkten am Markt. Überprüft wird dies durch einen Zertifizierungsausschuss.

Drosselklappe

In einem Rauchrohr eines Ofens befindet sich oft auch eine Drosselklappe. Eine Drosselklappe wird verwendet, wenn der Kaminofen nicht über eine andere Regelung der Luftzufuhr verfügt. Besonders wichtig ist das Schließen dieser beim Nachlegen von neuem Brennstoff, damit man nicht durch das Öffnen der Tür mit einer Wolke Abgasen überrascht wird.

Erneuerbare Energie

Biogene Brennstoffe, also Brennholz und Pellets, die nahezu schadstoffneutral verbrennen und nachwachsen.

Fachhändler

Ein Fachhändler, wie das Feuerdepot, unterstützt sie mit Rat und Tat und umfangreichem Fachwissen beim Kauf eines Kaminofens. Informationen wie Fördermöglichkeiten vom Staat, Berechnungen von Leistungen, Beratung bei der Verwendungsmöglichkeit erhalten Sie genauso wie eine Komplettlösung für ihren Aufstellraum. Im Fachhandel Feuerdepot finden sie Kaminöfen, Pelletöfen oder wasserführende Kamine, sowie sämtliches Zubehör und einen fachkundigen Anschlussservice. Jeder Zeit stehen Ihnen auch Zusatzinformationen wie die Holzlagerung, Brennwerte, Erklärungen sämtlicher Normen, etc. zur Verfügung.

Falschluft

Von Falschluft spricht man, wenn durch Undichtheit eines Kaminofens Luft eintritt und diese eine vollständige Verbrennung verhindert.
Daher müssen Feuerstellen wie offene Kamine od. Kaminöfen ohne selbstschließende Tür (z.B. Rückholfeder) wegen des unkalkulierbaren Falschluftanteils am Rauchgas an einem separaten Schornstein angeschlossen werden. Eine Mischbelegung ist nicht zulässig, kann aber durch einen zusätzlichen Schornstein (z. B. Edelstahlschornstein – Außen) behoben werden.

Fenster

In einem Kaminofen ist meist in der Tür ein Fenster bzw. eine Sichtscheibe eingelassen, die aus hitzebeständigem Sicherheitsglas besteht. Einige Kaminöfen haben sogar 2-3 solcher Glasscheiben. Die Verunreinigungen der Scheibe lassen sich weitestgehend durch einer Scheibenspülung verhindern. Falls es doch einmal zu Ablagerungen von Ruß kommt, so einfach ein feuchtes Tuch in die Asche tauchen, die Scheibe damit abwischen und mit klarem Wasser nachspülen.

Fensterabdichtung

Eine gute Maßnahme um Energieverlust zu minimieren sind Fensterabdichtungen. Diese Dichtbänder können an Fenstern und Türen nachträglich angebracht werden.

Feuerraum

Der für die Verbrennung vorgesehene Raum eines Kaminofens nennt man auch Feuerraum. Unter Luftzuführung werden hier Brennstoffe wie Brennholz, Braunkohle, Briketts oder Pellets verbrannt. Bei den meisten Öfen wird der Feuerraum durch eine Tür verschlossen. Die Größe ist je nach Ofen variabel.

Feuerraumöffnung

Die Öffnung eines Kaminofens nennt man auch Feuerraumöffnung, durch welche der Ofen mit Brennstoff versorgt wird. Auch die Strahlungswärme wird durch das Sicherheitsglas der Tür, die den Feuerraum verschließt, abgestrahlt.

Flexrohr

Ein biegsames, ausziehbares, drehbares Rohr aus Aluminium ist ein Flexrohr. Mit diesem wird die Zuluft an einen Kamin angeschlossen. Wählbar sind verschiedene Durchmesser und Längen des Rohres.

Fossile Energieträger

Braun-, Steinkohle, Torf, Erdöl und Erdgas umfasst die Gruppe der fossilen Energieträgern, die aus abgestorbenen Kleinstlebewesen und botanischem Material unter hohem Druck über Jahrmillionen entstanden sind. Dies geschah durch die Überlagerung der Erdschichten unter Abschluß von Sauerstoff. Das Vorkommen schwindet von Jahr zu Jahr, desweiteren entsteht bei der Verbrennung CO2, welches das Klima belastet.

Förderprogramme

Bund und Länder unterstützen die Fördermaßnahmen zur Energieeinsparung und Einsatz erneuerbarer Energien bei Renovierungsmaßnahmen oder Pelletöfen mit Wassertasche. Aktuelle Informationen erhalten sie hier:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Postfach 30 02 65
53182 Bonn
Fax: 0228 / 42 34 – 462

Funkenschutzplatte (Bodenplatte)

Eine Bodenplatte zur Sicherheit auf einem nicht feuerfestem Untergrund wird auch Funkenschutzplatte genannt. Das Material für diese Platten ist meistens Glas oder Metall. Die Sicherheitsabstände, vor dem Kaminofen 50cm, seitlich 30 cm und hinten 20cm müssen mindestens eingehalten werden. Am besten gleich im Fachhandel bei dem Kauf des Kaminofens mitbestellen.

Funkenschutzgitter

Dringend erforderlich für einen offenen Kamin ist ein Funkenschutz der den Funkenflug verhindert. Dies kann in Form eines Gitters oder eines Glases ermöglicht werden, das entweder davor gestellt oder angebracht wird. Auch der Fußboden benötigt einen Schutz falls er nicht aus Stein oder anderem feuerfestem Material besteht.

Grundofen

Ein Grundofen ist im weitesten ein Kachelofen, also ein von Hand hergestellter Speicherofen, der gemauert wird. Ein Ofenbauer berechnet und baut diesen.

Heizkamin

Ein Heizkamin ist eine Feuerstelle, die durch eine Glasscheibe geschlossen ist.

Heizleistung

Bei einem Kaminofen wird die Heizleistung in kW (Killowatt) angegeben. Die Heizleistung wird durch die Brennstoffmenge beeinflußt. Die kW sagt aus welche Leistung der Kaminofen erzeugt. Bauartlich gibt es hier große Unterschiede.

Holz

Die Grundmasse von Stämmen ohne Rinde nennt man Holz. Holz gibt bei der Verbrennung die selbe Menge an CO2 ab, wie es bei der natürlichen Verrottung abgegeben hätte, ist also CO2 neutral.

Holzherd

Mit einem Holzherd kann man nicht nur die gemütliche Wärme genießen, sondern auch kochen und backen. Ganz wie zu Omas Zeiten!

Immission

Die Immission ist die Einwirkung von Ausstößen (hier Rauch, Abgase) auf den Menschen, Tiere und Pflanzen.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme eines Kaminofens übernimmt mit der Probefeuerung meist der Schornsteinfeger. Im Vorfeld sind einige Dinge zu beschaffen wie Holz, Reisig und Anzünder, Streichhölzer etc. Bitte im Voraus auch die Betriebsanleitung lesen. Den Kaminofen zum Einbrennen des Lacks nicht auf voller Leistung laufen lassen und für ausreichende Belüftung sorgen. Genießen sie die aufregenden ersten Stunden vor ihrem Kamin.

Isolierung

Ohne Isolierung kann es zu Energieverlusten kommen. Zur Isolierung dürfen nur geeignete Dämmstoffe verwendet werden.

Joule

Die Einheit für das Maß an Energie nennt man Joule (J; 1J=1 Wattsekunde). In früheren Zeiten nannte man diese Maßeinheit Kilokalorie (kcal). Die Umrechnung lautet: 1 kJ = 0,239 kcal.

Kaminofen

Der Kaminofen stammt aus Skandinavien und wird auch Schwedenofen genannt. Mit einem Anschlussservice kann dieser Ofen schnell und einfach aufgestellt und angeschlossen werden. Ein Festanschluss an den Schornstein ist zwingend nötig.

Kachelherd

Eine geschlossene Feuerstelle, die die heißen Abgase zum Kochen, Braten und Backen ausnützt nennt man Kachelherd oder Holzherd.

Kachelofen

Der Kachelofen hat seinen Anfang in der einfachen Feuerstelle und war früher der Mittelpunkt des Lebens. Die alternative Heizmethode entstand in Zeiten der Ölkrise. Es gibt den Kachelofen in verschiedenen technischen und optischen Varianten. Einfach mit dem Ofenbauer Kontakt aufnehmen.

Kaminbesteck

Zum Kaminofen benötigtes Besteck wie Kehrbesen, Schaufel und Zange.

Kaminholz

Siehe Brennholz.

Kaminkassette

Durch eine Kaminkassette kann eine offene Feuerstelle (offener Kamin) nachträglich umgerüstet werden. Diese bauliche Maßnahme verspricht deutlich mehr Wärmeausbeute. Diese sollte jedoch nur durch einen Fachmann ausgeführt werden.

Kaminkehrer (Schornsteinfeger)

Bei Fragen wie die Eignung des Schornsteins, welcher Ofen möglich ist etc. ist von Anfang an der Schornsteinfeger bzw. Kaminkehrer zu fragen. Dieser muss den Ofen im Anschluss auch abnehmen.

Kaminzug

Der Kaminzug ist der thermische Auftrieb, der durch Unterdruck und die Hitze in einem Kaminofen entsteht.

Keramische Züge

Individuell berechnet und angefertigt werden die Rauchgaskanäle bzw. keramischen Züge eines Kachelofens vom Ofenbauer.

Kindersicherung

Möglich, je nach Modell sind hier abnehmbare Griffe oder auch einfach ein Kinderschutzgitter um den Ofen herum aufstellen. Dringend die Kinder auf die Gefahren von Feuer aufmerksam machen und aufklären.

Kohlendioxid (CO²)

Kohlendioxid entsteht bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl, Erdgas, etc. Durch die Klimaerwärmung ist die Ausstoßung von Kohlendioxid mehr und mehr in die Schlagzeilen geraten und wird in Deutschland durch die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung geregelt.

Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid liegt im gasförmigen Zustand vor und ist farb- und geruchslos. CO verhindert die ausreichende Sauerstoffaufnahme im Blut und kann ab einer bestimmten Menge zum Tod führen.

Kohlenwasserstoff (CmHn)

Kohlenstoff und Wasserstoff sind organische Verbindungen (Kohlenwasserstoff) und setzen bei Verbrennungsprozessen Energie frei.

Konvektionswärme

Konvektionswärme ist das Gegenteil zu Strahlungswärme, da die Wärme über die Luft übertragen wird. Für Allergiker weniger geeignet, da die thermische Bewegung auch Staubpartikel aufwirbelt.

Kombiofen

Ein Kombiofen ist eine Mischung zwischen Warmluft- und Speicheröfen. Durch den freistehenden Heizeinsatz wird die Wärme erzeugt wie in einem Warmluftofen und beim Abbrand im Heizeinsatz entstehen heiße Abgase, die durch die Züge geführt werden und ein Plus von Wärme hervorbringen.

Luftgitter

Die Konvektionswärme wird durch die Luftgitter eines Kaminofens an den Aufstellraum abgegeben.

Luftklappe

Eine Luftklappe dient zur Regulierung der Zuluft.

Luftzufuhr

Die Luftzufuhr ist möglich als Primär- oder Sekundärluftzufuhr.

Mehrfachbelegung

Wenn an einen Schornstein zwei oder mehrere Kaminöfen angeschlossen werden spricht man von einer Mehrfachbelegung. Der Schornsteinquerschnitt ist dabei groß genug zu bemessen.

Mindestsicherheitsabstand

Der Mindestsicherheitsabstand eines Kaminofens zu den umliegenden Gegenständen sollte mindestens 20 cm betragen. Zur Feuerraumtür einen Abstand von mindestens 80 cm. Am Besten die Abstände etwas großzügiger bemessen, damit ist man auf der sicheren Seite.

Mischbelegung

Die Mischbelegung muss vom Schornsteinfeger genehmigt werden, da dann ein Festbrennstoff- und ein Gasofen an einen Schornstein angeschlossen werden.

Naturstein

Natursteine sind Steine die in der Natur so vorkommen und nicht mittels einem Betongußverfahren hergestellt werden.

Nennwärmeleistung/ Nennleistung

Vom Hersteller wird die garantierte Heizleistung unter voller Belastung getestet und in KW angegeben. Diese nennt man Nennleistung/ Nennwärmeleistung.

Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehäuser haben eine perfekt aufeinander abgestimmte Wärmedämmung. Der Heizwärmebedarf eines Niedrigenergiehauses muss mindestens 25% unter den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung liegen.

Ofenrohr (Rauchgasrohr)

Ein Ofenrohr oder Rauchgasrohr ist an jedem Kamin angeschlossen um die Rauchgase zum Schornstein zu führen.

Offener Kamin

Ein offener Kamin ist eine von Hand gebaute, offene Feuerstelle und benötigt einen eigenen Schornstein. Dieser ist eher wegen der Optik gefragt und nicht unbedingt wegen seiner Heizleistung.

Ofenkacheln

Ofenkacheln werden entweder in der Industrie gefertigt oder von Hand gearbeitet, genauso wie die Glasur. Über die Kacheln strahlt der Kachelofen seine Wärme ab und speichert auch zusätzlich Wärme.

Ofensteuerung

Eine Steuerung für die elektrische oder von Hand gesteuerte Luftzufuhr nennt man Ofensteuerung. Diese ist nötig um ein gutes Verbrennungsergebnis zu erreichen.

ÖNorm

Die Grenzwerte für Kleinfeuerungsanlagen in Österreich werden durch die ÖNorm geregelt.

Pelletofen

Ein Pelletofen ist ein Ofen, der mit Pellets betrieben wird. Es wird zwischen Pelletöfen und Pelletheizung unterschieden. Die wasserführenden Geräte werden von der Bafa bezuschusst.

Primärluft

Die Primärluft ist die Luftzufuhr von unten durch den Rost, damit die Verbrennung sauber ablaufen kann. Der Rost sollte sauber und der Aschekasten, falls vorhanden, leer sein.

Qualitätsmerkmale

Diese sind hauptsächlich die Materialien, die Technik, eine gut und dicht schließende Türe, keine Roststellen, je schwerer desto mehr Wärmespeicherung, etc.

Raumheizvermögen

Das Raumheizvermögen in m³ gibt an wieviel ein Kaminofen an Fläche ungefähr heizen kann. Dieser Wert wird meist vom Hersteller angegeben.

Raumluftabhängig

Der Vorteil bei raumluftabhängigen Geräten ist eindeutig die Schnelligkeit des Aufbaus, der Nachteil ist, daß des öfteren gelüftet werden muß, da die Luft für die Verbrennung aus dem Aufstellraum entnommen wird.

Raumluftunabhängig

Bei einem raumluftunabhängigen Kaminofen wird die Luft die für die optimale Verbrennung nötig ist, von außen durch eine Luftleitung zugeführt. Hier ist kein lüften mehr notwendig. In Niedrigenergie- oder Passivhäusern dürfen nur zertifizierte raumluftunabhängige Öfen eingebaut werden, wegen der Gefahr der Entstehung von Unterdruck.

regenerative Energien

Rohstoffe die in der Natur vorkommen und nachwachsen oder Energien die unendlich zur Verfügung stehen.

Reinigung

Die Reinigung des Schornsteins muß von einem Schornsteinfeger ausgeführt werden. Diese beinhaltet die Rauchrohre, Heizgaszüge und den Schornstein. Die Reinigung muß in bestimmten Abständen ausgeführt werden, darüber informiert sie ihr Schornsteinfeger. Wenn der Kaminofen gereinigt wird, bitte die Bedienungsanleitung lesen und nur angegebene Reinigungsmittel verwenden.

Rohr/ Rauchrohr

Die Verbindung zwischen einem Kaminofen und dem Schornstein wird mit Rauchrohren hergestellt, die die Abgase dann nach draußen führen.

Ruß

Bei der unsachgemäßen Verbrennung z.B. wenn das Holz zu feucht ist oder zu wenig Luft zugeführt wird, entsteht Ruß, der zu Versottung des Ofens oder zu Ablagerungen an der Sichtscheibe führen kann.

Rost

Im Kaminofen befindet sich ein Rost, meist aus Gusseisen, auf dem der Brennstoff abbrennt und durch den die anfallende Asche in den Aschekasten fällt.

Sekundär-Luft

Diese Luftzufuhr befindet sich über dem Rost und muß absperrbar und regelbar sein. Auch Oberluft genannt, kann diese den Wirkungsgrad verringern.

Scheibenspülung

Eine Scheibenspülung führt einen Luftstrom über die Sichtscheibe damit sich Ruß nicht so leicht festsetzen kann.

Schornstein

Vom Kaminofen über die Rauchrohre gelangen die Abgase zum Schornstein und damit ins Freie.

Schornsteinfeger

Der Schornsteinfeger oder auch Kaminkehrer genannt sollte vor dem Kauf eines Kamin- oder Pelletofen zu Rate gezogen werden. Er berät in allen technischen Fragen und erläutert die Möglichkeiten zum Anschluß. Der Schornsteinfeger muss den Ofen auch abnehmen.

selbstschließend

Selbstschließende Kaminöfen sind Öfen der Bauart 1 und dürfen nur geschlossen betrieben werden.

Speckstein

Speckstein ist ein in der Natur vorkommender Naturstein, der durch seine Maserung und seinen guten Wärmespeichereigenschaften besonders beliebt ist.

Steinkohle

Steinkohle besitzt viel gespeicherte Energie und eignet sich nur für bestimmte, dafür ausgewiesene Kaminöfen.

Strahlungswärme

Die Strahlungswärme ist die gesündeste Wärme, da sie wie die Sonne die Körper in ihrer Nähe erwärmt. Auch für Allergiker eignet sie sich besonders, da keine Verwirbelungen von Staubpartikeln erfolgt. Ein Ofen gibt diese über den Ofenkorpus ab.

Schamotte

Schamotte ist ein hitzebeständiger Ton, der relativ weich ist und in Kaminöfen zur Brennraumauskleidung zum Einsatz kommt.

Sichtscheibe

Siehe Fenster.

Speichermasse/ Speicherblock

In einem Speicherblock wird die überschüssige Energie gespeichert und bei Bedarf wieder nach und nach abgegeben. In einem einfachen Kaminofen übernimmt die Verkleidung diese Aufgabe, bei extra Speicherblöcken ist die Abgabe von Wärme über 6-8 Stunden möglich. Hier gilt: Masse speichert Wärme.

Türgriff

Mit Türgriff ist der Griff an der Feuerraumtür eines Kaminofens gemeint. Diese gibt es in den verschiedesten Ausführungen, luftgekühlt, abnehmbar, als wunderschönes Designelement oder einfach und funktional.

Typenschild

Ein Typenschild befindet sich an jedem Kaminofen und enthält wichtige Angaben: Hersteller, Gerätetyp, Gerätenummer, Leistung und DIN Prüfnummer.

Verbrennung

Die Verbrennung eines Brennmaterials gibt Energie in Form von Wärme und Licht ab. Bei der vollständigen oder auch sauberen Verbrennung bleibt am Schluß kaum noch etwas übrig. Bei der unvollständigen Verbrennung bleiben noch Reststücke oder viel Asche übrig, desweiteren sinkt der Heizwert. Dies kann durch zu feuchtes Holz, wenig Luftzufuhr, etc. entstehen.

Verbrennungsluft

Verbrennungsluft ist die benötigte Luft für die Verbrennung. Diese kann auf mehrere Arten bezogen werden. Raumluftabhängig oder raumluftunabhängig.

Wasserführender Kaminofen

Ein wasserführender Kaminofen speist einen Teil seiner Wärme über einen Wärmetauscher in den Wasserkreislauf der Zentralheizung ein. Die Prozentuale Verteilung wasserseitig, luftseitig ist von Ofen zu Ofen unterschiedlich.

Wärmebedarf

Der erforderliche Wärmebedarf für die Beheizung eines Raumes bezeichnet man auch als Heizlast. Dieser Bedarf ist abhängig von der Isolierung, Raumhöhe, Raumgröße, Fensterfläche. Genauere Berechnungen des Wärmebedarfs sind kompliziert, als Faustregel gilt: 100W x Quadratmeter

Wärmedämmung

Als Wärmedämmung werden alle Maßnahmen verstanden, die den Wärmeverlust durch Isolierung oder Dämmung verhindern bzw. verringern.

Wärmeschutzverordnung

Das Ziel der Wärmeschutzverordnung ist die Verminderung des Heiz-Energiebedarfs sowie der CO2-Emissionen bei Neubauten und im Rahmen größerer Umbauten anhand baulicher Vorschriften für die Wärmedämmung.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt an, welchen Nutzen ein Ofen aus der Brennstoffverbrennung bei Nennleistung ziehen kann.



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